“Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst. Und trenne dich von dem, was dich runterzieht.”

Warum Ziele?

Bin ich zufrieden? Das Lebensziel mit 40?

Mit 40 Jahren bekommen nicht nur Männer die typische Midlife-Crisis. Auch Frauen sind oft davon betroffen. Die Situationen ähneln sich oftmals: Die Kinder sind Teenager und bald aus dem Haus, die Beziehung oder Ehe ist vom Alltag geprägt, und im Job treten viele auch oft auf der Stelle. Das Ziel im Leben fehlt und viele sind davon so frustriert, dass ein glückliches und zufriedenes Leben nicht mehr möglich ist. Das wirkt sich sowohl auf Familie als auch auf den Beruf negativ aus. Wie kannst du dir ein Lebensziel stecken?

 

Was ist überhaupt ein Lebensziel?

Blicke zurück auf deine Kindheit: Was wolltest du werden? Wie hast du dir dein Leben vorgestellt? Diese Träume gehen nur in den seltensten Fällen in Erfüllung. Das heißt aber nicht, dass das jetzige Leben mit 40 schlecht sein muss. Ein Lebensziel zu haben, bedeutet auf etwas hinzuarbeiten, das einen glücklich macht. Blicke nochmals zurück: Sind deine Wünsche mit 10, 20 und 30 Jahren dieselben gewesen? Das wirst du garantiert verneinen. Somit heißt das erste Fazit: Ein Ziel im Leben ist wichtig, das Lebensziel aber ständig veränderbar und kaum planbar.

 

Auch mit 40 – ein Ziel kann man sich immer setzen und erreichen

Das Problem ist, dass viele Menschen sich entweder ein unrealistisches oder gar kein Ziel setzen. Beides macht auf Dauer nicht glücklich und schlägt sich stark auf das Selbstbewusstsein nieder. Schaff dir ein paar ruhige Minuten und schreibe deinen aktuellen Lebensumstände auf: Was ist schlecht an meinem Leben? Und was ist schön? Betrachte beide Seiten gründlich, vor allem auch die positiven Seiten, denn dein Leben ist garantiert nicht nur einsam und langweilig. Überlege dir anschließend, welches Ziel du gerne erreichen möchtest. Setze dir sowohl kurzfristige Ziele als auch langfristige. Betrachte sowohl deine Beziehung, als auch deinen Beruf und dich selbst. Betrachte jedes Ziel anschließend und überprüfe, ob es wirklich realistisch ist. Wichtig ist auch, dass es deine Ziele sind, nicht allgemeine Floskeln, die man auf der Straße hört. Das zweite Fazit ist: Wenn du alles aufschreibst, hast du es schwarz auf weiß vor dir. Die erste Frustration wird sich garantiert legen, da doch nicht alles so negativ erscheint, wie es zuvor über Jahre hinweg im Kopf spukte.

 

Glück kommt von innen!

Nun gilt es, seine Ziele umzusetzen. Fang zunächst bei dir an, denn Glück kommt ausschließlich von innen und wird durch eine positive Grundeinstellung geformt. Wenn du mit dir nicht zufrieden bist, kannst du auch nicht in deiner Beziehung und in deinem Beruf zufrieden sein. Der Erfolg wird ausbleiben. Daraus entsteht das dritte Fazit: Glück kommt nur von dir!

 

Pack es an!

Mache dir einen konkreten Plan, wie du deine Ziele umsetzen kannst. Viele meckern nur, ändern aber nichts an ihrer Situation. Hole dir dabei auch alle Beteiligten ins Boot. Es macht keinen Sinn, deine Beziehung überarbeiten zu wollen, wenn dein Partner davon nichts weiß. Dich zu verändern heißt nicht, alles aufzugeben und bei null anzufangen. Kleine Dinge reichen oft schon aus, deine Grundstimmung zu verändern und dir zu zeigen, was du aus eigener Kraft leisten kannst. Somit lautet das vierte Fazit: Werde endlich aktiv!

 

Veränderungen und Ziele brauchen Zeit

Setze dich nicht unter Druck. Du hast es über Jahre hinweg erfolgreich geschafft, kein oder das falsche Ziel zu haben. Da dauert es eine Weile, bis du dich daran gewöhnt hast, deine Denkweise zu ändern. Das letzte Fazit: Gut Ding will Weile haben!

 

Mit 40 ist es nicht zu spät, ein Lebensziel zu formen und zu erreichen. Wenn du dir dafür kleine Ziele steckst und umsetzt, wirst du schon mit 50 auf ein Leben zurückblicken, das glücklich war. Und das ist das beste Lebensziel, das du haben kannst!

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